Klettergeschichte, Berge über den Wolken und die Überwindung menschlicher Grenzen
Willkommen zur 23. Ausgabe von ClimbLife – unserem zweimonatlichen Newsletter, in dem wir euch eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Fakten und Geschichten rund ums Klettern, die neuesten Nachrichten, die aktuellen Produkte aus unserem Sortiment sowie den Kletterer der Ausgabe präsentieren.
Namah – Eine Marke eines seit 1898 bestehenden Unternehmens, das sich auf die Herstellung und den Export hochwertiger, UIAA/CE-zertifizierter Seile und Sicherheitsgurte spezialisiert hat
Fakten und Geschichte des Kletterns
Huayna Picchu: Der Berg über den Wolken
Der Huayna Picchu, was auf Quechua „Junger Gipfel“ bedeutet, erhebt sich imposant hinter der alten Inka-Stadt Machu Picchu. Mit einer Höhe von 2.693 Metern bietet er eine der atemberaubendsten und anspruchsvollsten Wanderungen in Peru. Der steile, in den Fels gehauene Pfad wurde ursprünglich von den Inkas angelegt und führt Wanderer an alten Terrassen und Tempeln vorbei, die vermutlich als heilige Zeremonienstätten dienten.
Vom Gipfel aus werden Wanderer mit einem Panoramablick auf das darunter liegende Machu Picchu belohnt – eine Perspektive, die nur wenige erleben dürfen. Der Aufstieg, der oft als aufregend und zugleich demütigend beschrieben wird, erfordert Ausdauer und Trittsicherheit, insbesondere in den Regenmonaten. Täglich wird nur eine begrenzte Anzahl von Besuchern zugelassen, um die mystische Atmosphäre zu bewahren und sicherzustellen, dass der Berg ein ruhiger Aussichtspunkt über den Wolken bleibt.
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Die Eroberung des Jannu East: Eine historische Erstbesteigung
Die französischen Bergsteiger Benjamin Védrines und Nicolas Jean haben einen lang ersehnten Meilenstein erreicht: die Erstbesteigung des Jannu East (7.468 m) in Nepal. Der Jannu gilt als einer der gewaltigsten Gipfel des Himalaya; seine steilen Wände und das unberechenbare Wetter hatten Kletterer jahrzehntelang abgeschreckt. Das Duo kletterte im rein alpinen Stil – schnell, leicht und autark – und bewältigte eine 2.300 Meter lange Route an der Nordwand ohne Fixseile oder zusätzlichen Sauerstoff.
Nach mehreren Tagen technisch anspruchsvoller Kletterarbeit erreichten sie den Gipfelgrat und schlugen damit ein neues Kapitel im Himalaya-Alpinismus auf. Ihre Leistung steht für eine Rückkehr zu minimalistischen Prinzipien: kleine Teams, gewagte Routen und Respekt vor der ungezähmten Herausforderung des Berges. Der Jannu East gilt heute als Symbol für Ausdauer und Präzision – ein Beweis dafür, dass auch im Zeitalter der Speed-Besteigungen die Reinheit des Stils nach wie vor das wahre Abenteuer ausmacht.
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Indus 12 mm: Auf Robustheit ausgelegt, auf Sicherheit konzipiert/b>
Das Indus 12 mm Statikseil von Namah Ropes setzt Maßstäbe in Sachen Leistung und Zuverlässigkeit bei anspruchsvollen Kletter-, Rettungs- und Industrieeinsätzen. Es ist nach den Normen CE EN 1891:1998 Typ A und UIAA 107 Typ A zertifiziert und bietet dank seiner Konstruktion aus 32 Polyamid-Tragfäden sowie null Mantelrutschung eine außergewöhnliche Festigkeit, wodurch eine konstante Leistung auch unter härtesten Bedingungen gewährleistet ist.
Mit einem Durchmesser von 12 mm und einem Gewicht von ca. 100 g/m bietet es eine bemerkenswerte Strapazierfähigkeit und hohen Bedienkomfort. Das Seil zeichnet sich durch eine geringe statische Dehnung von 2,9 %, eine Aufprallkraft von 5,6 kN und eine Fallzahl von 14 aus und bietet damit ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Steifigkeit und Stoßdämpfung, das für Sicherheit und Kontrolle unerlässlich ist.
Ob bei Bergtouren, Arbeiten in der Höhe oder Rettungseinsätzen – das Indus 12 mm sorgt bei jedem Aufstieg für ein sicheres Gefühl.
Details anzeigenBabu Chiri Sherpa: Der Mann, der auf dem Gipfel des Everest schlief
Babu Chiri Sherpa (22. Juni 1965 – 29. April 2001) war ein legendärer nepalesischer Bergsteiger, dessen Leben von Mut, Bescheidenheit und Weitsicht geprägt war. Geboren in einem kleinen Sherpa-Dorf ohne Schulen, träumte er davon, sowohl den Everest zu bezwingen als auch seiner Gemeinde Bildung zu ermöglichen. Im Laufe seiner Karriere bestieg er den Mount Everest zehn Mal, eine Leistung, die nur wenige erreichen können. Im Jahr 1999 stellte er zwei außergewöhnliche Rekorde auf: Er verbrachte 21 Stunden ohne zusätzlichen Sauerstoff auf dem Gipfel des Everest und absolvierte eine der schnellsten Besteigungen in nur 16 Stunden und 56 Minuten. Über das Bergsteigen hinaus liegt Babu Chiris wahres Vermächtnis in seinem Herzen: Er setzte sich für die Bildung der Sherpa-Kinder ein und baute eine Schule, um diesen Traum zu verwirklichen. Sein Leben fand 2001 ein tragisches Ende, als er bei seinem elften Aufstieg in eine Gletscherspalte stürzte. Doch sein Name lebt weiter durch die von ihm gegründete Schule und das Museum in Kathmandu, das seinen Geist und seine Vision ehrt.
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Der Himalaya-Club: Ein Vermächtnis der Entdeckungen pflegen
Der 1928 gegründete Himalayan Club ist Indiens älteste Bergsteigerorganisation und wurde ins Leben gerufen, um Erkundungen, Forschung und Abenteuer im majestätischen Himalaya zu fördern. Inspiriert vom British Alpine Club brachte er Soldaten, Entdecker, Wissenschaftler und Bergsteiger zusammen, die ihre Leidenschaft für die Berge verband.
Die Mission des Clubs geht über das Klettern hinaus; er fördert wissenschaftliche Forschung, kulturelles Verständnis und Umweltbewusstsein in der Himalaya-Region. Seit Jahrzehnten gibt er das „Himalayan Journal“ heraus, eine weltweit anerkannte Publikation über Expeditionen, Forschungsarbeiten und bergsteigerische Leistungen.
Die Idee zur Gründung einer solchen Einrichtung entstand bereits im 19. Jahrhundert, doch erst 1928 nahm sie unter der Leitung von Feldmarschall Sir William Birdwood konkrete Gestalt an. Die renommierte Bibliothek des Clubs, die an verschiedenen Orten untergebracht war, bevor sie 1976 im India International Centre in Neu-Delhi ihre endgültige Heimat fand, ist bis heute ein wichtiges Archiv für die Geschichte und Erforschung des Himalaya.
Entdecken Sie den Himalaya-ClubDer Gipfel ist erst der Anfang mit Namah – ClimbLife.
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Viel Spaß beim Klettern!
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