Der vergletscherte Riese, Winterbesteigung, Der Pionier des Skibergsteigens und mehr

Der vergletscherte Riese, Winterbesteigung, Der Pionier des Skibergsteigens und mehr

Willkommen zur 32. Ausgabe von ClimbLife – unserem zweimonatlichen Newsletter, in dem wir euch eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Fakten und Geschichten rund ums Klettern, die neuesten Nachrichten, die aktuellsten Produkte aus unserem Sortiment sowie den Kletterer der Ausgabe präsentieren.

Namah – Eine Marke eines seit 1898 bestehenden Unternehmens, das sich auf die Herstellung und den Export hochwertiger, UIAA/CE-zertifizierter Seile und Sicherheitsgurte spezialisiert hat.

Fakten und Geschichte des Kletterns

Mount Rainier: Der vergletscherte Riese des pazifischen Nordwestens

Mount Rainier

Der Mount Rainier ist der höchste Berg im US-Bundesstaat Washington und einer der bekanntesten Gipfel Nordamerikas. Mit einer Höhe von rund 4.392 Metern (14.410 Fuß) prägt er die Skyline des pazifischen Nordwestens und ist an klaren Tagen von Städten wie Seattle und Tacoma aus zu sehen. Der Berg liegt im Mount Rainier National Park, einem Naturschutzgebiet, das für seine dichten Wälder, Almwiesen und spektakulären Wildblumenblüten bekannt ist.

Geologisch gesehen ist der Mount Rainier ein aktiver Stratovulkan, der sich im Laufe von Hunderttausenden von Jahren aus Schichten von Lavaströmen und vulkanischem Gesteinsmaterial gebildet hat. Obwohl sein letzter größerer Ausbruch etwa vor tausend Jahren stattfand, beobachten Wissenschaftler den Berg aufgrund seiner vulkanischen Natur und der Gefahr großer Schlammströme – sogenannter Lahare –, die die umliegenden Täler bedrohen könnten, weiterhin genau.

Ein weiteres bemerkenswertes Merkmal des Mount Rainier ist seine ausgedehnte Vergletscherung. Er ist der am stärksten vergletscherte Berg in den kontinentalen Vereinigten Staaten, wobei mehr als zwei Dutzend Gletscher seine Hänge bedecken. Diese Gletscher speisen Flüsse, die Ökosysteme und Gemeinden in der gesamten Region versorgen.

Heute ist der Mount Rainier ein beliebtes Ziel für Wanderer, Kletterer und Outdoor-Fans. Jedes Jahr versuchen Tausende, seinen Gipfel zu erklimmen, was ihn zu einer der beliebtesten Bergsteigerherausforderungen in den Vereinigten Staaten macht.

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Aktuelles

Winterbesteigung der Zmutt-Nase

Matteo Della Bordella und Giacomo Mauri

Die italienischen Bergsteiger Matteo Della Bordella und Giacomo Mauri haben kürzlich eine bemerkenswerte Winterbesteigung der Gogna-Cerruti-Route am Zmutt-Nose des Matterhorns absolviert. Die Besteigung fand vom 7. bis 8. März 2026 statt und erforderte zwei Tage ununterbrochener Anstrengung unter extrem anspruchsvollen Winterbedingungen.

Die Zmutt-Nase gilt weithin als eine der anspruchsvollsten und technisch schwierigsten Seilrouten in den Alpen. Die 1969 von Alessandro Gogna und Leo Cerruti erstmals bestiegene Route ist bekannt für ihre steilen Felswände, ihr gemischtes Gelände und ihre große Ausgesetztheit. Aufgrund des unbeständigen Wetters und der schwierigen Routenfindung sind Winterbesteigungen nach wie vor selten und äußerst anspruchsvoll.

Della Bordella und Mauri bestiegen die Route im alpinen Stil, trugen nur eine begrenzte Ausrüstung mit sich und bewegten sich zügig die Wand hinauf. Während des gesamten Aufstiegs bewältigten sie technische Felspassagen, eisgefüllte Spalten und lange, ausgesetzte Abschnitte, während sie mit eisigen Temperaturen und wechselnden Bedingungen in den Bergen zu kämpfen hatten.

Die Bewältigung einer solch historischen und anspruchsvollen Route im Winter unterstreicht sowohl das technische Können als auch die Ausdauer der Kletterer. Errungenschaften wie diese erweitern die Grenzen des modernen Alpinismus und würdigen zugleich die Tradition des mutigen, engagierten Kletterns im Hochgebirge.

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Produktvorstellung

INDUS 9,0 mm: Präzision und Zuverlässigkeit in unwegsamem Gelände

INDUS 9,0 mm

Das halbstatische Seil INDUS 9,0 mm von Namah Ropes wurde für Profis und Abenteurer entwickelt, die in anspruchsvollen vertikalen Umgebungen tätig sind. Als halbstatisches Seil vom Typ B bietet es ein optimales Gleichgewicht zwischen Festigkeit, geringem Gewicht und Langlebigkeit. Damit eignet es sich für Aktivitäten wie Höhlenforschung, Canyoning, Rettungseinsätze und Seilzugangsarbeiten, bei denen Zuverlässigkeit und Kontrolle von entscheidender Bedeutung sind.

Mit einem Durchmesser von 9,0 mm und einem Gewicht von etwa 52 Gramm pro Meter bietet das Seil hervorragende Tragbarkeit bei gleichzeitig hoher Leistungsfähigkeit. Seine Polyamidkonstruktion und die Mantelstruktur mit 32 Litzen sorgen für eine lange Lebensdauer und gewährleisten ein gleichbleibendes Seilverhalten bei Abseilvorgängen und technischen Manövern. Ein robuster Mantel verbessert zudem die Abriebfestigkeit, sodass das Seil auch auf rauen Felsoberflächen und in Umgebungen mit hoher Reibung, wie sie häufig in Höhlen und steilem Gelände anzutreffen sind, zuverlässig funktioniert.

Zusätzliche Konstruktionsmerkmale wie ultraschallverschweißte Enden, eine deutliche Markierung in der Mitte und eine wärmebehandelte Ummantelung verbessern die Haltbarkeit, Sicherheit und Handhabung des Seils im Einsatz zusätzlich. Das INDUS 9,0 mm zeichnet sich als zuverlässiges Seil für technische Erkundungen und professionelle Höhenarbeiten aus.

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Hilaree Nelson: Eine Pionierin des Skibergsteigens

Hilaree Nelson

Hilaree Nelson war eine der prägendsten Persönlichkeiten des modernen Skibergsteigens und bekannt dafür, anspruchsvolle Klettertouren mit gewagten Skiabfahrten auf einigen der höchsten Gipfel der Welt zu verbinden. 1972 in Seattle geboren, entwickelte sie schon früh eine tiefe Leidenschaft für den Skisport und machte diese später zu einer Karriere, die von Entdeckungslust, Ausdauer und bahnbrechenden Errungenschaften geprägt war.

Im Laufe ihrer Karriere nahm Nelson an mehr als vierzig Expeditionen in den großen Gebirgszügen der Welt teil. Sie hat die Grenzen des Skifahrens und Bergsteigens in großen Höhen immer wieder erweitert und sich oft an technisch anspruchsvolle Routen gewagt, die zuvor nur wenige Sportler in Angriff genommen hatten.

Everest und Lhotse innerhalb eines einzigen 24-Stunden-Durchmarsches. Ihre Erfolge setzten sich 2018 fort, als sie und ihr Partner die erste Skiabfahrt auf der „Dream Line“ vom Gipfel des Lhotse absolvierten, die als eine der schwierigsten Skiabfahrten gilt, die jemals auf einem 8.000er-Gipfel versucht wurden.

Nelson verstarb 2022 beim Abstieg vom Manaslu und hinterließ der Bergsteiger-Gemeinschaft ein Vermächtnis aus Mut, Entdeckergeist und Inspiration.

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Brancheneinblicke

Himalayan Mountaineering Institute: Das Mekka des indischen Bergsteigens

Himalaya-Bergsteigerinstitut

Das Himalayan Mountaineering Institute (HMI) in Darjeeling, Indien, ist eines der weltweit renommiertesten Zentren für Bergsteigerausbildung. Das Institut wurde am 4. November 1954 von Jawaharlal Nehru gegründet, um an die historische Erstbesteigung des Mount Everest im Jahr 1953 durch Tenzing Norgay und Edmund Hillary zu erinnern. Ihre Leistung weckte weltweit das Interesse an der Erforschung des Himalaya und inspirierte Indien dazu, eine offizielle Einrichtung für die Ausbildung im Bergsteigen zu gründen.

Das HMI, das auf dem Jawahar Parbat in den Ausläufern des Himalaya liegt, erlangte schnell internationale Anerkennung für seine anspruchsvollen Ausbildungsprogramme und seine enge Verbindung zur Bergsteiger-Community. Das Institut, das oft als „Mekka des indischen Bergsteigens“ bezeichnet wird, hat Tausende von Bergsteigern aus Indien und der ganzen Welt ausgebildet. Die Kurse umfassen Bergsteigen, Felsklettern, Gletscherbegehung, Rettungstechniken und Überleben in großer Höhe. Auf dem Campus befindet sich auch das renommierte Bergsteigermuseum, in dem Ausrüstung, Fotografien und Artefakte von historischen Himalaya-Expeditionen, darunter frühe Everest-Besteigungen, aufbewahrt werden. Im Laufe der Jahrzehnte hat das Institut eine wichtige Rolle bei der Prägung der indischen Bergsteigerkultur gespielt.

Das Himalayan Mountaineering Institute ist mehr als nur ein Ausbildungszentrum: Es fördert Disziplin, Teamarbeit und tiefen Respekt für die empfindlichen Ökosysteme der Berge – Werte, die für eine verantwortungsvolle Erkundung des Himalaya maßgeblich sind.

Entdecken Sie das Himalayan Mountaineering Institute (HMI)

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