Cho Oyu, V17s und Winterlegenden in Ausgabe 10 von ClimbLife

Cho Oyu, V17s, and Winter Legends in Edition 10 of ClimbLife

Willkommen zur zehnten Ausgabe von ClimbLife – unserem monatlichen Newsletter, in dem wir Ihnen eine sorgfältig zusammengestellte Auswahl an Fakten und Geschichte rund ums Klettern, die neuesten Nachrichten, die aktuellsten Produkte aus unserem Sortiment sowie den Kletterer der Ausgabe präsentieren.

Namah – Eine Marke eines seit 1898 bestehenden Unternehmens, das sich auf die Herstellung und den Export hochwertiger, UIAA/CE-zertifizierter Seile und Sicherheitsgurte spezialisiert hat.

Fakten und Geschichte zum Klettern

Cho Oyu: Das Tor zu den Achttausendern

Cho Oyu

Mit einer Höhe von 8.188 Metern ist der Cho Oyu der sechsthöchste Berg der Welt und liegt im Himalaya an der Grenze zwischen Nepal und Tibet. Sein Name bedeutet auf Tibetisch „Türkisfarbene Göttin“ und spiegelt das beeindruckende Erscheinungsbild des Berges bei Sonnenuntergang wider. Nur 20 km westlich des Everest bietet der Cho Oyu Bergsteigern einen vergleichsweise weniger technisch anspruchsvollen Aufstieg, was ihn zu einer beliebten Wahl für diejenigen macht, die ihren ersten 8.000er besteigen wollen. Die erste erfolgreiche Besteigung erfolgte 1954 durch ein österreichisches Team und markierte den Beginn seines Rufs als der „einfachste“ der 14 Achttausender. Doch auch wenn der Cho Oyu leichter zugänglich ist, bleibt er eine gewaltige Herausforderung, die Ausdauer in großer Höhe, Erfahrung im Umgang mit Gletschern und Wettervorbereitung erfordert. Er dient weiterhin als Trainingsgelände für Everest-Anwärter und ist ein begehrtes Ziel für ambitionierte Bergsteiger.

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In den Nachrichten

Hamish McArthur meistert V17 in einer einzigen Session

Hamish McArthur

Der britische Kletterer Hamish McArthur gelang eine bemerkenswerte Leistung, als er die zweite Begehung von „No One Mourns The Wicked“ (V17/9A) in Thunder Ridge, Colorado, in einer einzigen Sitzung schaffte. Dieses anspruchsvolle Problem, das 2024 von Nathaniel Coleman eingerichtet wurde, ist eine Erweiterung von Daniel Woods’ „Defying Gravity“ (8C) mit einem anspruchsvollen niedrigen Start. McArthur meisterte zunächst „Defying Gravity“ innerhalb einer Stunde und nahm sich anschließend die gesamte Route vor, die er um 14:47 Uhr absolvierte. Dies ist McArthurs zweite V17-Begehung nach seinem Erfolg auf „Megatron“ im April. Im Rückblick auf seine Leistung betonte er die gründliche Vorbereitung, die hinter solchen Meilensteinen steckt, und erklärte: „Ich möchte mich einfach für immer wieder selbst überraschen.“

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Produkt im Fokus

Lernen Sie das INDUS 12-mm-Statikseil kennen – entwickelt für extreme Bedingungen

INDUS 12,0 mm

Das INDUS 12-mm-Statikseil wurde speziell für Abenteurer entwickelt, die höchste Festigkeit und Zuverlässigkeit verlangen, und ist Ihr zuverlässiger Begleiter unter härtesten Bedingungen. Mit einem robusten Durchmesser von 12 mm, null Mantelrutsch und einer Knotbarkeit von 0,8 bietet es überragende Griffigkeit, Handhabung und Sicherheit. Zertifiziert nach den Normen CE EN 1891:1998 Typ A und UIAA 107, wiegt es 101 g/m und verfügt über eine Fallzahl von 14 – damit ist es ideal für den Einsatz unter hoher Belastung. Dank seiner Konstruktion aus 32 Polyamid-Tragfäden beträgt seine Aufprallkraft nur 5,6 kN bei einer Dehnung von 2,9 %, was Kontrolle unter Zugbelastung gewährleistet. Entwickelt für alle, die sich auf ihr Seil als Rettungsleine verlassen.

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Simone Moro: Winterbergsteigen und Rettung neu definiert

Simone Moro

Simone Moro, geboren am 27. Oktober 1967 in Bergamo, Italien, ist ein renommierter Bergsteiger, der für seine Pionierleistungen bei den Winterbesteigungen von vier Achttausendern bekannt ist: Shishapangma (2005), Makalu (2009), Gasherbrum II (2011) und Nanga Parbat (2016) – eine in der Geschichte des Bergsteigens unübertroffene Leistung. Er hat den Mount Everest viermal bestiegen und ist zudem ein versierter Hubschrauberpilot. Im Jahr 2013 führte er am Lhotse in 7.800 Metern Höhe die weltweit höchstgelegene Hubschrauberrettung mit Langseil durch. Im Jahr 2023 führte er eine gewagte Rettungsaktion auf der Südseite des Everest durch, bei der er im Lager III (7.350 Meter) landete, um einen indischen Bergsteiger zu retten. Über das Bergsteigen hinaus hat Moro in Nepal eine Schule für fast 400 Sherpa-Kinder errichtet und ein Krankenhaus in der pakistanischen Region Gilgit-Baltistan finanziert. Seine Karriere verkörpert eine Mischung aus Entdeckergeist, humanitärem Engagement und technischer Exzellenz.

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Brancheneinblicke

Welche Rolle spielt die UIAA bei der globalen Kletterethik und der Ausrüstung?

UIAA

Die UIAA (Internationaler Kletter- und Bergsteigerverband) spielt eine entscheidende Rolle bei der Festlegung globaler Standards für Sicherheit, Ethik und Ausrüstung im Klettern. Als Vertreter von über 90 Mitgliedsorganisationen auf sechs Kontinenten entwickelt die UIAA technische Standards für Ausrüstung wie Karabiner, Seile und Helme und stellt sicher, dass diese streng geprüft werden und weltweit Vertrauen genießen.

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Der Gipfel ist nur der Anfang mit Namah – ClimbLife.

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